Die Konfliktspezialisten

Wir sind bundesweit tätig in den Bereichen Konfliktklärung, Coaching und gewaltfreier Kommunikation. Wir arbeiten mit Teams und Führungskräften.


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"Wir Menschen sehen die Dinge nicht wie sie sind -
wir sehen die Dinge wie wir sind "

(Talmud)

 


 

Gewaltfreie Kommunikation

Im Unternehmensalltag entstehen immer wieder angespannte Drucksituationen. Hier lohnt es sich besonders, klar und verbindend, aus einer empathischen Grundhaltung heraus zu kommunizieren. Sachliche Unklarheit oder menschliche Beziehungsverschlechterung kann ein Unternehmen schnell teuer zu stehen kommen. Was erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen in Verbindung bleiben und gemeinsam Lösungen finden, auch wenn es mal brennt?

 

Die 4 Elemente Gewaltfreier Kommunikation in Unternehmen:

Schritt 1 - Beobachtung mitteilen
Die eigene Beobachtung mitzuteilen, ohne Bewertung und Urteil, schafft Klarheit darüber, wie genau mein Blick auf diese Sache ist. Und genau so wichtig: Raum zu lassen für andere wertvolle Blickwinkel, ohne Diskussion, wer denn nun Recht hat. Wahrnehmung ist immer subjektiv und nur durch sich ergänzende Blickwinkel vieler (Bilderabgleich) entsteht ein scharfes Bild der Wirklichkeit.

Schritt 2 - Gefühle ausdrücken
Gerade in schwierigen Momenten lohnt es sich, neben Zahlen und Deadlines, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen: Dem anderen einen authentischen Einblick in die eigene Gefühlswelt zu gewähren bzw. ein echtes Interesse an den Gefühlen des anderen zu entwickeln, schafft Verbindung und erzeugt Motivation. Das heißt, es braucht den Mut, auch unbequeme Gefühle wie Ärger und Frustration auszudrücken, ohne dabei in Vorwürfe und Schuldzuweisungen abzugleiten. Dieser Mut ist für uns Ausdruck echten Selbstvertrauens.

Schritt 3 - Bedürfnisse ansprechen
Die Basis der Zusammenarbeit wird besonders gestützt durch die Grunderkenntnis der Gewaltfreien Kommunikation: Alles, was Menschen tun, geschieht aus dem Wunsch heraus, Bedürfnisse zu erfüllen. Lediglich die Art und Weise, wie wir das tun, kann immer wieder zu Spannungen führen. Unangenehme Gefühle sind wertvolle Hinweise darauf, dass wichtige Bedürfnisse wie z.B. Effizienz, Erfolg, gemeinsame Ausrichtung oder Verlässlichkeit nicht erfüllt sind.

Schritt 4 - Bitten äußern/Strategien aushandeln
Die Wahrscheinlichkeit, dass getroffene Vereinbarungen auch wirklich eingehalten werden, steigt in dem Maße, wie die Motivation und die zugrunde liegenden Bedürfnisse aller Beteiligten wirklich transparent gemacht wurden. Wenn die Verbindung stimmt, wird klar, dass Menschen echte Freude daran haben, zur Erfüllung von Bedürfnissen anderer oder des Unternehmens beizutragen. Dann werden gemeinsam Strategien gefunden, bei denen alle gewinnen.

 

 Hier Materialien zur Ansicht:

 

0 Miniaturlisten.png 1 Urteile in Beobachtungen übersetzen.png 2 Bedürfnisschalen.png 3 Bedürfnisse vermuten.png

Reihe 1.pdf

pdf, 1.1M, 01/29/21, 60 downloads

 

 

4 Gefühle von Gedanken unterscheiden.png 5 Aspekte zum Formulieren von Bitten.png 6 Übung zum Formulieren von Bitten.png 8 Selbsteinfühlung in 4 Schritten.png

Reihe 2.pdf

pdf, 1.3M, 01/29/21, 61 downloads

 

 

9 Perspektivwechsel in 4 Schritten.png 10 Produktiver Umgang mit Ärger u. Wut.png Klärendes Gespräch.png Innerer Richter.jpg

Reihe 3.pdf

pdf, 1.1M, 01/29/21, 61 downloads